Fluoridierungsmaßnahmen 2017-10-17T11:31:42+00:00

Fluoridierungsmaßnahmen

In der Natur kommen Fluoride in verschiedensten Nahrungsmitteln (z. B. in grünem Tee) und in manchen Re­gio­nen auch im Trink­wasser vor (z. B. Karlsfeld/München). In vielen  Ländern ist Karies wegen der zuge­setz­ten Fluo­ride, z.B. in Zahn­cremes, Speise­salz, Trink­wasser in den letzten Jahr­zehn­ten welt­weit zurück­ge­gangen.

Wirkung von Fluorid

Fluorid macht den Zahn­schmelz von bleibenden Zähnen und auch von Milchzähnen wider­stands­fähiger gegen Karies. Mit dem Kalzium des Speichels bildet es eine effek­tive Schutz­schicht aus Kal­zium­fluo­rid auf den Zahn­ober­flächen, wirkt antibakteriell und remineralisierend (d.h. fördert die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz). Kleine Defekte im Zahnschmelz können so wieder geschlossen werden.

Fluoridierung in unserer Praxis

Regelmäßige Fluoridierungsmaßnahmen für Ihr Kind führen wir nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde durch. Sie richten sich nach dem Alter Ihres Kindes und der individuellen Kariesanfälligkeit.

Alternativ beraten wir sie gerne zur Verwendung von Schüssler Salzen.

Fluoridierung zu Hause

Ab dem Durch­bruch des ersten Milch­zahnes bis zum Durch­bruch des ersten bleibenden Zahnes soll­ten Zahn­pasten mit einer niedri­gen Fluorid­konzen­tration (0,05 % Fluorid = 500 ppm) verwendet werden. Dabei sollte bis zum zwei­ten Geburts­tag zweimal täglich geputzt werden, jedoch nur einmal täg­lich mit einer fluoridhaltigen Zahn­pasta.

Ab dem sechsten Lebensjahr können Zahnpasten mit einem höheren Fluoridgehalt (0,1 % Fluorid = 1000 ppm) verwendet werden.

Gerne beraten wird Sie individuell über zusätzliche häusliche Fluoridierungsmaßnahmen für Ihr Kindes, z.B. mit Elmex Gelee, fluori­diertem Speise­salz, fluori­diertem Mineral­wasser.

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